Alles was man rund um den Transfer von Sané wissen muss

Der Wechsel des deutschen Nationalspielers Leroy Sane (24) zum FC Bayern ist perfekt. Hier noch einmal der Weg im Einzelnen, die Indizien für einen Wechsel, die Anreise und die ersten Stunden bei seinem neuen Arbeitgeber Bayern München.


Die Indizien
Schon im letzten Jahr stand Sane kurz vor einem Wechsel zum FC Bayern. Der Medizincheck in München war damals nach Medieninformationen für die Woche nach dem tragischen Face-Shield – Spiel gegen Liverpool, durch das der Wechsel geplatzt war. Guardiola argumentierte damals, dass Sane ihm zu keinem Zeitpunkt signalisiert hätte wechseln zu wollen. Aufgrund von kuriosen Augenproblemen bei Mahrez blieb dem Ex- Bayern-Trainer Pep nichts anderes übrig Sane im Community-Shield auflaufen zu lassen. Nach einem Zweikampf mit Alexander Arnold ging der Nationalspieler zu Boden. Die Diagnose Kreuzbandriss! Der FC Bayern ärgerte sich, nahm abstand und verpflichtete mit Ivan Perisic (solides Preis-Leistungs-Verhältnis) und Coutinho (eher Flop) Ersatz für den 24-Jährigen. Doch als sich der Top-Star in Innsbruck operieren ließ, war klar, ganz abgehakt ist das Thema FC Bayern noch nicht. Es zeigte das durchaus nicht immer optimale Verhältnis zwischen Guardiola und dem Bayern-Neuzugang. Sane hörte lieber auf den Rat der Nationalmannschaft sich bei Dr. Fink in Innsbruck operieren zu lassen als bei Vertrauensarzt Dr. Cugat in Barcelona. Erstes Mega-Indiz! Offiziell sei der Rat nur von der Nationalmannschaft gekommen. Allerdings kannte Dr. Jochen Hahne und Wohlfahrt Fink sehr gut. Auch Hernandez ließ sich beim Kniespezialisten behandeln. Im Winter wechselte Sane seine Berateragentur. Nicht wenige dachten, ihm gehe es zu langsam. Doch spätestens im Frühjahr 2020 merkte man, dass sich Sane und der Berater zunehmend nur noch auf den FC Bayern konzentrieren. Der Nationalspieler wollte seinen Vertrag nicht verlängern. Der Transfer so gut wie sicher war spätestens als Guardiola noch einmal vermeldete Sane wolle nicht verlängern und den Verein spätestens 2021 ablösefrei verlassen.
Schließlich war der Transfer am Dienstagabend fix, das erfuhr die Bild aus dem Guardiola-Umfeld.

Die Anreise, der Medizincheck und die ersten zwei Tage in München
Mit einem tschechischen Privatjet flog Leroy Sane von Manchester nach London Biggin Hill und von dort am Mittwochabend um 18:38 Uhr weiter nach Oberpfaffenhofen. Der Neuzugang landete um 19:52 Uhr auf dem Sonderflughafen. Abgeholt und begrüßt von Sportvorstand Hasan Salihamidzic (43) wurde der Spieler zusammen mit Berater und Klub-Mitarbeiter Johannes Mösmang an die Säbener Straße gebracht. Gegen 20:40 Uhr fuhr der rote Audi in die Tiefgarage des Trainingszentrums. In diesen Gebäuden fand anschließend der erste Teil des Medizinchecks statt bei Prof. Dr. Jochen Hahne und Radiologe Dr. G. Mack. Die Gelenke und Glieder sowie Gewebestrukturen wurden untersucht. Um 23:40 Uhr wurde der Neue ins Hotel Vier Zeiten an der Maximilianstraße gebracht. Schon am Donnerstagmorgen um 7:35 Uhr folgte der zweite Teil des Medizinchecks im Krankenhaus Barmherzige Brüder bei Prof. Dr. Roland Schmitt. Anschließend traf er sich mit den Bossen an der Säbener Straße. Gegen Mittag dürfte Sane seine Unterschrift an das Vertragspapier gesetzt haben. Gegen 13:52 Uhr verließ Sane das FC Bayern-Gelände und ließ sich ins Hotel fahren. Um 15 Uhr traf BILD den Deutschen in einem italienischen Restaurant in der Münchner Innenstadt. Mit dabei Klub-Mitarbeiter Johannes Mösmang und sein Berater.

Die kuriose Pressemitteilung und die ersten Stimmen zum Transfer

Um 20:40 tauchten auf der arabischen Bayern-Homepage bereits Bilder vom Medizincheck und der Unterschrift auf. Eigentlich hätten diese nicht erscheinen sollen.

Eine Panne der Medienabteilung!
Heute um 9 Uhr folgte dann die offizielle Pressemitteilung: Leroy Sane wechselt zum FC Bayern und unterschreibt einen Vertrag bis 2025.
Die Ablösesumme liegt unter 50 Millionen, sein Gehalt ebenfalls unter 20 Millionen. Schon in der kommenden Woche beginnt der Neuzugang mit der Vorbereitung auf die neue Spielzeit, in der er dann spielberechtigt sein wird. Er erhält nach dem Ende des Leihvertrags mit Philipe Coutinho (28) die Rückennummer 10.


Sane freut sich: „Der FC Bayern ist ein sehr großer Verein und hat große Ziele – und diese Ziele passen auch zu mir. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und kann es kaum erwarten, mit der Mannschaft zu trainieren. Hansi Flick kenne ich noch aus der U21-Nationalmannschaft, wir hatten da eine sehr gute Beziehung. Ich möchte mit dem FC Bayern so viele Titel wie möglich gewinnen, und ganz oben steht dabei die Champions League.“


Auch die Bosse freuen sich: Rummenigge betont: „Wir sind glücklich, dass wir Leroy Sané beim FC Bayern willkommen heißen können. Er ist ein hervorragender Spieler, der seine Qualitäten in den vergangenen Jahren nachhaltig unter Beweis gestellt hat, insbesondere in der Nationalmannschaft. Unser Ziel ist es, die besten deutschen Spieler beim FC Bayern zu versammeln und die Verpflichtung von Leroy unterstreicht diesen Weg. Ich möchte Hasan Salihamidžić für die erfolgreiche Umsetzung des Transfers ein großes Kompliment aussprechen.“

Salihamidzic sagt: „Wir sind sehr froh, dass Leroy Spieler des FC Bayern wird. Leroy ist ein Unterschiedsspieler und wird unsere Mannschaft mit seiner Qualität verstärken. Mit Serge Gnabry, Kingsley Coman und Leroy sind wir jetzt auf den für unser Spiel wichtigen Außenbahnpositionen auf höchstem Niveau flexibel besetzt. Ich möchte mich bei Manchester City für die vertraulichen und konstruktiven Verhandlungen bedanken. Außerdem möchte ich mich bei unserem Präsidenten und Aufsichtsratsvorsitzenden Herbert Hainer bedanken, der uns bei diesem Transfer unter nicht gerade einfachen Corona-Umständen von Anfang an unterstützt hat.“
Oliver Kahn ist auch begeistert. „Wir sind alle sehr glücklich, dass wir Leroy für den FC Bayern München gewinnen konnten. Seine Qualitäten als Spieler sind unumstritten. Seine Geschwindigkeit, seine technischen Qualitäten und seine Torgefährlichkeit machen ihn zu einem absoluten Top-Spieler. Zudem passt er als Typ, als Charakter sehr gut in unsere Mannschaft. Unser Ziel ist es, eine Achse auf dem Platz zu haben vom Torwart bis in die Offensive, Leroy ist ein wichtiger Baustein dafür. Mit seiner Verpflichtung haben wir einen weiteren großen Schritt gemacht, auch weiterhin in Europa ganz vorne mitzuspielen.“
Alle begeistert!


Euer Red Eagles Mitglied Johannes

FC Bayern trifft im 77. Endspiel des DFB-Pokals auf Bayer Leverkusen

Liebe Red Eagles,
nach dem 30. Meistertitel in Folge ist die Saison für den FC Bayern noch nicht beendet. Der Rekordmeister kämpft in zwei Wettbewerben noch um den Titel. Während die Championsleague erst im August in Portugal zu Ende gespielt wird, steht das DFB Pokalfinale in Berlin schon vor der Tür. Morgen trifft man dort um 20 Uhr (live auf ARD und Sky) auf Gegner Bayer 04 Leverkusen. In diesem Vorbericht geht es um die Reise, das Personal, die Statistik sowie die wichtigsten Aussagen der Pressekonferenz mit Manuel Neuer und Hansi Flick vor dem Endspiel. Die Geschichte um den Neuzugang gibt es in einem Extra-Bericht, der ebenfalls auf der Homepage steht.


Der Plan bis zum Finale
Bereits am Mittag gegen 11:45 Uhr hob der Bayern-Tross mit zwei Privatjets in Richtung Berlin ab. Nach der Landung ging es in zwei Bussen ins Mannschaftshotel Mariott am Potsdamer Platz. Dieses Hotel bezogen die Münchner schon oft. Um 17 Uhr findet das geheime Abschlusstraining im Berliner Olympiastadion statt. Dort werden die letzten taktischen Instrumente einstudiert. Einen Spaziergang morgen oder ein richtiges Anschwitzen im Hotel wird es wohl nicht geben. Seit der Corona-Pandemie wir darauf verzichtet. Gegen 18:15 Uhr wird die Mannschaft mit zwei Bussen ins Olympiastadion aufbrechen. Nur knapp 690 Leute werden morgen im Stadion sein. Dazu zählen u.a. 250 Mitglieder der Klub-Delegation beider Teams und 50 DFB-Vertreter. Der Pokal nach dem Spiel wird übrigens von DFB-Präsident Fritz Keller und nicht wie sonst vom Bundespräsidenten übergeben. Vor dem Spiel ist eine LED-Lichterzeremonie geplant, keine Shows, bei dem weitere Personen gebraucht werden würden. Der Einlauf beider Teams erfolgt über den Spielertunnel anstatt über das Marathontor.

Thiago wieder im Kader
Der spanische Mittelfeldspieler Thiago Alcantara (29), der die Bayern in diesem Sommer wohl verlassen könnte, steht nach seiner Leisten-Op wieder im Kader und könnte daher sogar von Beginn an spielen. Zudem könnte Innenverteidiger Niklas Süle (24) nach seiner Knieverletzung und der langen Zwangspause morgen wieder im Kader stehen. Allerdings soll die letzte Entscheidung darüber nach dem Abschlusstraining heute Abend fallen. Definitiv nicht dabei sind Corentin Tolisso (25/ Reha nach Op) und Javi Martinez (31).

Die Statistik im Pokalfinale
Zum 24. Mal steht der FC Bayern morgen im Pokalendspiel. 19 Mal gewann man den Pokal. Fünf der letzten sechs Pokalpartien entschieden die Münchner für sich. Für Leverkusen ist die morgige Partie erst das vierte Finale im DFB-Pokal.

Die wichtigsten Aussagen mit Manuel Neuer und Hansi Flick vor dem Pokalfinale
Flick über Erinnerungen an vergangene Pokalspiele: „Was in der Vergangenheit passiert ist, ist Vergangenheit. Das ist zu weit weg. Da war ich auch auf der Bank gesessen und habe keine Minute gespielt. Ich habe die Pokalfinals als ich beim DFB gearbeitet habe immer erleben dürfen. Die Voraussetzungen sind jetzt andere, aber dem müssen wir uns stellen. Die Vorfreude ist groß und wir versuchen, das Double wieder nach München zu holen.“ Das Gefühl des Cheftrainers vor seinem ersten Pokalendspiel mit dem FC Bayern. „Man bereitet sich auf die anstehende Aufgabe vor, es ist ein Finale und das ist etwas Besonderes. Ich war mit der Trainingsleistung in dieser Woche zufrieden. Die Art und Weise, die Qualität und Intensität hat mir sehr gefallen. Das sind gute Voraussetzungen und gibt eine gewisse Sicherheit. Aber wir spielen gegen eine Mannschaft, die uns mit ihren Stärken weh tun kann. Wir müssen fokussiert ins Spiel gehen. Es wird nicht gleich sein wie in der Liga, daher wähle ich sicher eine andere Ansprache.“ Das Rezept zum Double. „Wir haben einen Matchplan und wenn da was nicht funktioniert, muss man einen Plan B oder C haben. Wir freuen uns, dass Leroy da ist, aber jetzt ist nicht die Zeit darüber zu sprechen.“ Neuer freut sich auf Sane aber betont: „Aus Respekt vor Leverkusen brauchen wir jetzt nicht über Leroy sprechen. Aber wir Spieler freuen uns natürlich, dass er jetzt da ist. Das Pokalfinale ist ein Highlight der Saison. Wir spielen gegen einen starken Gegner. Voller Fokus auf das Pokalspiel! „Wir bereiten uns vor mit einer Analyse. Auch wenn ich schon öfter hier war, ist es etwas Besonders, vor allem da es anders ist in diesem Jahr. Das wird eine Lebenserfahrung sein.“ Der Coach über Schlüsselspieler. „Beide Mannschaften haben sehr gute Spieler, aber allein kannst du nicht erfolgreich sein. Es kommt auf eine geschlossene Mannschaftsleistung an. Jeder muss seine Qualität einbringen. Wir wissen wie Leverkusen spielt, hoffe ich. Aus einer guten Mannschaftsleistung kann der ein oder andere noch seine Qualität herausstellen. Aber das stelle ich nicht in den Fokus. Thomas ist ein Teil dieser Mannschaft, er alleine war nicht dafür verantwortlich. Es geht darum, dass jeder seine Qualität, sein Bestes in die Mannschaft einbringt. Das macht er über Monate schon sehr gut. Er ist ein Spieler, der der Mannschaft neben dem Kapitän auf dem Platz sehr viele Impulse gibt und sie gut coacht. Er gibt viele Kommandos, daher ist er wichtig.“


Außer den oben erwähnten Akteuren ist der restliche Kader fit und einsatzbereit. Man darf gespannt sein, wem Flick das Vertrauen für die Startelf morgen schenkt.

So könnte Bayern spielen: Neuer – Pavard, Boateng, Alaba, Davies – Kimmich, Goretzka – Coman, Müller, Gnabry – Lewandowski


Der deutsche Rekordmeister könnte mit einem Sieg im 77. Pokalfinale (20 Uhr) das Double holen. Der Hauptoffizielle Schiedsrichter steht Stand heute (17 Uhr) noch nicht fest.

Jetzt wünsche ich euch allen schon mal ein schönes Wochenende und morgen ein spannendes Pokalfinale!


Euer Red Eagles Mitglied Johannes

SANE wechselt zum FC Bayern -alle Infos!

Der deutsche Rekordmeister konnte sich auch am letzten Spieltag durchsetzen und gewann beim VFL Wolfsburg mit 4:0. Der Spielbericht fällt diesmal kürzer aus. Der Grund: Sowohl die Meisterzeremonie darf nicht fehlen sowie exklusiv die Nachricht des Tages.

Die Tore 97, 98,99 und 100!
Gerade einmal vier Minuten waren gespielt da steckte Thomas Müller mit seinem 21. Assist durch auf Kingsley Coman. Dieser schoss die Kugel flach ins Eck und erzielte die frühe Bayern-Führung. Auf Vorlage von Coman ballerte der 20 – Jährige Cuisance den Ball ins linke obere Eck (37.). Es war das erste Tor für den Youngster! Nach einem Foul an Cuisance zeigte der Schiri 20 Minuten vor Ende auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Robert Lewandowski (72.) und sicherte sich Treffer Nummer 34. Nur Gerd Müller erzielte in einer Saison mehr Tore als der Pole. Den vierten Streich und zugleich das 100. Bayerntor in dieser Saison schoss Thomas Müller (79.).

Die Meister-Party
Wie angekündigt fiel die Party in diesem Jahr etwas anders aus. Teammanagerin Kathleen Krüger hielt jedem Spieler nach Spielende einen Karton hin. Dort waren die Medaillen drin, die sich jeder Akteur herausnahm. Außerdem präsentierten die Stars verschiedene Botschaften an die Fans und bedankten sich für deren Unterstützung von zuhause aus. Danach marschierte die Mannschaft durch einen Spalier der Wolfsburger an den Mittelkreis. Kurze Zeit später erschien DFl- Geschäftsführer Christian Seifert. Nach einer Ansprache durfte sich Manuel Neuer schließlich die Schale vom Ständer wegnehmen und streckte sie in die Höhe. Aus den Lautsprechern ertönte We are the Champions. Die Bayern-Delegation gönnte sich eine Bierflasche. Nachdem jeder die Schale in den Händen hielt, verschwanden die Münchner in der Kabine. Dort wartete ein Bier sowie Champagner auf den Meister. Um kurz vor halb neun landete der Meister-Tross schließlich in Oberpfaffenhofen.

DIE NACHRICHT DES TAGES
BILD berichtete zuerst. Sane wechselt zum FC Bayern München. Ein Dreivierteljahr nach seiner Verletzung (Kreuzbandriss) ist der Wechsel perfekt. Leroy Sane unterschreibt in München einen Fünf-Jahres-Vertrag, wird allerdings erst ab der kommenden Saison spielen. Bis 31.08.20 ist der deutsche Nationalspieler nicht spielberechtigt. In Kürze aller Voraussicht und Recherchen nach noch in dieser Woche wird er den Medizincheck in München absolvieren. City wird ihn in der Königsklasse nicht mehr einsetzen. Spätestens ab August wird sich der 24-Jährige in München auf die neue Saison vorbereiten. Englischen Medienberichten zufolge soll er nach seinem Medizincheck sogar nicht mehr nach Manchester zurückkehren, sondern in München bleiben. Die Ablösesumme wird auf unter 50 Millionen gehandelt. Alle Kritik am Sportdirektor könnte bei einigen Bayern-Fans durch den Wechsel nun erlischen. Morgen ist Hasan Salihamidzic (43) übrigens offiziell Sportvorstand. Sein Aufgabengebiet wird sich nicht wirklich ändern. Neben diesem Top-Transfer landete heute auch ein Top-Talent in München. Um 12:07 landete der Youngster, Tanguy Kouassi (18) der von Paris nach München wechselt, am Sonderflughafen Oberpfaffenhofen. Anschließend ging es zum internistischen Check ins Krankenhaus Barmherzige Brüder. Dr. Jochen Hahne ließ den Neuzugang untersuchen. Der FC Bayern dürfte den Transfer in einer Pressemitteilung bald bekannt geben. (Quelle: BILD und Fligtradar)


Das war es mit dem etwas anderen Nachbericht.

Den Vorbericht zum Pokalfinale gibt es am Freitag!


Jetzt wünsche ich euch allen noch eine schöne Woche!

Mit diesem Transfer dürfte die Kritik an Sportvorstand Hasan Salihamidzic (43) endgültig erlischen.


Euer Red Eagles Mitglied Johannes

FC Bayern empfängt Schale in Wolfsburg

Liebe Red Eagles,
das letzte Spiel in der Lega steht an. Morgen (15:30 live auf Sky) gastiert der FC Bayern beim VFL Wolfsburg. Nach dem Spiel gibt es die Meisterschale. In diesem Vorbericht geht es um die Stimmen der Red Eagles zur Meisterschaft, die Rekord-Bayern, der Meisterfahrplan sowie die wichtigsten Aussagen der Pressekonferenz mit Hansi Flick vor dem Wolfsburgspiel.


Red Eagles gratulieren dem FC Bayern zur 30. Meisterschaft

Robert Schweighöfer (Präsident des Fanclubs): „Im Namen der Red Eagles gratuliere ich dem FC Bayern zur 30. Meisterschaft. Gerne wären wir heute in Wolfsburg dabei gewesen bei der Schalenübergabe und hätten die Mannschaft gefeiert. Doch durch Corona war das nicht möglich. Wir freuen uns eben jetzt von Österreich aus und feiern die Super-Bayern. Als Fanclub hoffen wir auch, dass nächste Woche in Berlin das Double perfekt gemacht wird. Es wäre großartig.“
Johannes Berner (Mitglied und ehrenamtlicher Redakteur des Fanclubs): „Natürlich auch von mir ein herzlicher Glückwunsch an Hansi Flick und das Team. Dass der FC Bayern nach einer kleinen Delle und einem Trainerwechsel das Ruder so rumreißt und dominant auftritt, hätte niemand gedacht. Die Liga hat es wieder einmal verpasst den Rekordmeister in seiner Schwächephase zu ärgern und konstant zu marschieren. Hansi Flick hat sein Team in menschlicher und sportlicher fast schon bewundernswerter Art und Weise zur achten Meisterschaft in Folge geführt. Den Fußball, den er spielen lässt und auch die Akteure, die zu seiner Stammelf gehören, setzten die Vorgaben gut um. Es ist erlaubt beim FC Bayern schon jetzt vom Triple zu träumen. Denn anders als in Saisons wo der Meistertitel früher entschieden war, glaube ich, dass der Coach es diese Saison schaffen kann die Mannschaft zu motivieren die Spannung bis zum Schluss hochzuhalten. Es ist alles möglich!“
Patrick Lindorfer (Gastgeber der kleinen Red Eagles Feier): „Wir werden gemeinsam frühstücken, den Tag genießen uns dann auf das Spiel einstimmen. Geschaut wird im Bayerncontainer. Nach dem Spiel gibt es Kistenfleisch und wir werden die deutsche Meisterschaft ein wenig feiern.“


Der Meister-Fahrplan
Am Freitagnachmittag flogen die Bayern mit zwei Privatjets von Oberpfaffenhofen nach Braunschweig, übernachten im Mannschaftshotel und fahren morgen mit zwei Bussen zum Stadion. Nach dem Wolfsburgspiel gibt es gegen 17:30 Uhr dann die Schale. Doch in diesem Jahr ist die Übergabe anders. Statt auf einem Podium wird die Schale mit Sicherheitsabstand auf dem Spielfeld übergeben. Kein Konfettiregen und keine Bierduschen. In der Kabine stehen dann Bierflaschen und Champagner bereit. Bisschen gefeiert wird also schon! Noch am Abend geht es mit Schale zurück nach München. Anschließend wird das Team wohl bis Montag frei bekommen.

Diese Rekorde sollen in Wolfsburg geknackt werden

Robert Lewandowski (31) würde mit einem Tor mit Dieter Müllers Torrekord (34 Tore in einer Saison) aus der Saison 76/77 gleichziehen. Mit jedem weiteren Tor würde er auf Platz 2 springen und den Vizerekord alleine innehaben. Die 40 Tore des Bombers Gerd Müller dürften dagegen schwierig werden.
Auch Thomas Müller (30) könnte mit einer weiteren Torvorlage (aktuell 21 Vorlagen) Vorlagenkönig der Bundesligageschichte werden. 22 Vorlagen gelangen bisher noch keinem. Bleibt er morgen ohne Assist, muss er sich den Rekord weiter mit Kevin de Bruyne teilen.
Jupp Heynckes (75) und Hansi Flick (55) haben viele Ähnlichkeiten. Gewinnt der FC Bayern morgen in Wolfsburg, hätte Hans den Jupp, was die Punkte in der Rückrunde der Triple-Saison betrifft eingeholt. Beide hätten dann eine Rückrunde mit 49 Punkten abgeschlossen. Noch einen Rekord gilt es zu schaffen. Schießt der FC Bayern drei Tore in Wolfsburg, dann hätten sie 100 Tore in der Spielzeit erzielt, das wäre Wahnsinn!

Die wichtigsten Aussagen von der Pressekonferenz mit Hansi Flick vor dem letzten Ligaspiel

Flick dankte den Journalisten: „Wir haben jetzt sieben, acht Monate zusammengearbeitet. Ich finde es ist eine gute Zusammenarbeit geprägt von Wertschätzung. Das ist in unserem Geschäft wichtig. Danke dafür. Auch wenn wir unterschiedliche Sichtweisen haben, ist der notwendige Respekt wichtig. Danke!“ Es zählt nur der Sieg. „Es gibt noch mehr zu erreichen. Ich bin aber mit den Statistiken nicht so ganz vertraut. Wir können 17 Spiele ohne Niederlage haben in der Rückrunde. Das ist das wichtigste Ziel. Wir wollen auf Sieg spielen. Was dann alles dazukommt, ist nicht so wichtig. Wir müssen das Spiel annehmen und es gewinnen wollen.“ Der Meister-Trainer beglückwünschte den englischen Meister-Trainer. „Wir kennen uns schon und natürlich beglückwünscht man sich. Er leistet herausragende Arbeit in Liverpool. Es ist hervorragend zu sehen, wie sie spielen, Und er mobilisiert mit seiner Art und Weise die Fans. Es ist genauso schade wie bei uns, dass die Fans nicht so eingebunden sind. Das wird schon in die Geschichte eingehen. Aber das ist einfach so. Trotzdem sind wir beide sehr, sehr happy, dass es uns geglückt ist die Meisterschaft zu holen.“ Flick zeigt sich glücklich über die bisherige erfolgreiche Saison. „Ich freue mich einfach, dass wir eine erfolgreiche Saison gespielt haben. Die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind und wie die Mannschaft miteinander umgeht, ist sehr schön. Es ist schön, die Schale in der Hand zu haben, genauso wie der WM-Pokal. Aber man nimmt sich Ziele vor und will diese erreichen. Die Pokalübergabe ist der krönende Abschluss, aber dann nimmt man sich wieder neue Ziele vor. Es gefällt mir, dass wir uns nicht zurücklehnen und zufrieden sind. Die Meisterschaft ist ein Zwischenziel. Wir hatten immer weitere Ziele in der Mannschaft und daran müssen wir uns messen lassen. Es ist wichtig, dass wir jetzt nicht nachlassen. Es ist schwer den Gang wieder hochzuschalten, wenn man die Konzentration zurückfährt. Wir müssen sehr präsent sein und den Rhythmus nutzen für das Pokalfinale.“ Der Coach lobte zum Schluss noch Boateng und Martinez und teilte seinen Stand zur Personalie Thiago mit. „Jérôme zeigt in jedem Spiel, welche Qualität er hat. Er zeigt, dass er eine sehr, sehr gute Entwicklung gemacht hat. Er gibt uns gemeinsam mit David in der Abwehr einen sehr guten Rückhalt. Wenn Javi gesund und gefordert ist, ist er immer da. Man kann sich immer auf ihn verlassen. Er ist ein enormer Kämpfer und Fighter. Wenn man ihn im Training und auf dem Platz sieht, merkt man, dass er außergewöhnliche Fähigkeiten mit dem Ball hat. Aber jetzt hat man immer mehr gesehen, dass er sie auch gegen den Ball hat. Er gibt der Mannschaft ein gewisses Extra. Für mich gibt es keine zwei Meinungen zur Qualität von Thiago.“

Philipe Coutinho (28) steht in Wolfsburg im Kader.
Niklas Süle (24/Reha nach Op), Corentin Tolisso (25/Reha nach Op) und Thiago (29/Aufbautraining nach Leisten-Op) fehlen hingegen. Alvaro Odriozola (24) darf morgen von Beginn an ran. Man darf gespannt sein, wem Flick außer ihm noch das Vertrauen schenkt.

So könnte Bayern spielen: Neuer – Odriozola, Boateng, Alaba, Davies – Kimmich, Goretzka – Coman, Müller, Gnabry – Lewandowski

Der deutsche Meister gastiert morgen (15:30 Uhr) beim VfL Wolfsburg. Der Hauptoffizielle Schiedsrichter steht (Stand heute 22 Uhr) noch nicht fest.

An dieser Stelle möchte ich Stefan Maringer besonders danken. Er hat sich perfekt um das Kick-Tipp spiel gekümmert. Es macht Spaß zu tippen, wenn es so toll organisiert wird. Vielen Dank Stefan für deinen Einsatz!

Jetzt wünsche ich euch allen noch ein schönes Wochenende!

Euer Red Eagles Mitglied Johannes

FC Bayern schlägt Freiburg souverän mit 3:1

Der FC Bayern ließ auch nach der bereits sicheren Meisterschaft nicht locker und gewann mit 3:1 gegen den SC Freiburg!

1. Aufstellung und erste Halbzeit
Hansi Flick rotierte am 33. Spieltag kräftig. Zwischen den Pfosten stand Sven Ulreich. In der Abwehr spielten Benjamin Pavard, Javi Martinez, Jerome Boateng und Lucas Hernandez. Auf der Sechs agierte Joshua Kimmich und Leon Goretzka. Auf den Flügeln durfte Sarpret Singh und Michael Cuisance ran. Auf der Zehn setzte Flick auf Thomas Müller. Vorne stürmte Robert Lewandowski.

Der Rekordmeister dominierte das Spiel von Beginn an und spielte sich durch Boateng (10.), Singh (13.) und Kimmich (15.) gleich drei Chancen heraus, die aber nicht zum Torerfolg führten. In der 16. Minute war es aber dann so weit. Nach schönem Rückpass von Lewandowski schloss Kimmich ab und bugsierte die Kugel ins linke Toreck. Nur 8 Minuten später trafen die Münchner schon wieder. Nach einem satten Goretzka- Schuss konnte der Freiburger Schlussmann den Treffer abwenden. Doch der Ball landete auf dem Kopf von Lewandowski, der den Ball ins Tor lenkte. In der 33. Minute erzielte Freiburg den Anschlusstreffer. Nach einem Patzer der Abwehr ging der Ball durch die Beine von Ulreich zu Höler, der den Ball zum 1:2 einschob. Die Bayern antworteten prompt und stellten durch Lewandowskis Treffer Nr. 33 (37.) die erneute Zwei-Tore-Führung her. Der Vorbereiter war Lucas Hernandez. Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeit.

2. Zweiter Durchgang
Mit dem Wiederbeginn schalteten die Münchner in den Schongang. Das Spiel verflachte etwas und eröffnete den Freiburger eine bessere Teilnahme am Spielgeschehen. Flick wechselte und brachte Coman für Singh und Zirkzee für Cuisance (64.) Auch Youngster Richards durfte ein paar Spielminuten sammeln. Er kam für Martinez. Für den größten Aufreger im zweiten Spielabschnitt sorgte ein Latten-Kracher von Coman (85.) Musiala durfte zwei Minuten vor dem Ende noch sein Debüt feiern. Thomas Müller verließ für den Youngster das Spielfeld. Viel passierte nicht mehr! Nach 92 Minuten pfiff Storks die Partie ab.

Der FC Bayern gewann hochverdient gegen die Breisgauer. Es wae bereits der 15. Sieg in Serie und die 24. Partie ohne Niederlage. Nächste Woche in Wolfsburg (15:30 Uhr gibt‘s die Schale. Den Vorbericht dazu gibt es am Freitag
!

Jetzt wünsche ich euch allen noch eine schöne Woche!


Euer Red Eagles Mitglied Johannes

Der Meister trifft auf den SC Freiburg

Liebe Red Eagles,
der 33. Spieltag in der Bundesliga steht an. An den letzten beiden Spieltagen fallen einige Entscheidungen im Abstiegskampf und im Kampf um Europa. Die Meisterfrage ist geklärt. Durch den 1:0-Ausswärtssieg an der Weser ist der FC Bayern vorzeitig zum 30. Mal deutscher Meister. Morgen (15:30 Uhr live auf Sky) trifft der Rekordmeister zuhause auf den SC Freiburg. In diesem Vorbericht geht es um die Klartextansage von Pep Guardiola, das Personal, die Aufstellung, Statistik sowie die wichtigsten Aussagen der Pressekonferenz mit Hansi Flick vor dem letzten Heimspiel.


Pep (49) spricht Klartext im Fall Sane
Jetzt könnte bald Klarheit herrschen in der Causa Sane. Schon im letzten Jahr vor seiner Verletzung im FA Community Shield (Kreuzbandriss und Op) war der Wechsel zum Rekordmeister bereits fix. Ein Jahr später, in diesem Sommer könnte es jetzt so weit sein. Leroy Sane soll sich mit dem FC Bayern bereits einig sein. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel des englischen Klubs gegen Burnley gab Guardiola bekannt, dass der deutsche Nationalspieler den Verein spätestens 2021 (Vertrag läuft aus) verlassen wird. „Leroy hat sich geweigert, seinen Vertrag zu verlängern. Jeder weiß das. Wenn am Ende der Saison zwei Vereine sich einigen, kann er gehen, wenn nicht wird er am Ende seines Vertrages gehen.“ Drei Angebote des Premierleagueklubs soll Sane ausgeschlagen haben. Sollten sich der FC Bayern und Manchester City in punkto Ablösesumme einigen, dürfte der Top-Spieler schon bald im Roten Trikot auflaufen.

Alaba fällt aus
Der österreichische Nationalspieler David Alaba (27) fehlt beim Heimspiel gegen Freiburg. Dem Abwehrmann plagen Sprunggelenksprobleme. Die Flügelspieler Serge Gnabry (24) und Ivan Perisic (31) sind ebenfalls angeschlagen. Hinter ihrem Einsatz steht noch ein dickes Fragezeichen. Definitiv verzichten muss Hansi Flick auf Thiago (29/Leisten-Op), Niklas Süle (24/Reha nach Op), Philipe Coutinho (27/ Reha nach Op), Corentin Tolisso (25/Reha nach Op) und Alphonso Davies (19/Rotsperre).

Flick verrät Teile der Aufstellung
Beim morgigen Heimspiel gegen die Mannschaft aus dem Breisgau wird Abwehrmann Lucas Hernandez (23) definitiv spielen. Das verkündete Flick auf der Pressekonferenz. Doch auch im Tor wird wohl gewechselt werden. Gegen Freiburg könnte Sven Ulreich (31) in seinem wohl letzten Heimspiel zwischen den Pfosten stehen. Eine Trennung im Sommer scheint sehr wahrscheinlich. Auch Javi Martinez (31), der unter Flick zuletzt kaum Einsatzzeit bekam, dürfte entweder die Innenverteidigung mit Jerome Boateng (31) bilden oder auf der Sechs mit Joshua Kimmich (25) agieren. Auch Leihspieler Alvaro Odriozola (24) kann auf einen Einsatz hoffen. Der Spanier erhielt aufgrund der sehr starken Rückrunde von Benjamin Pavard (24) bislang kaum Spielzeit. Rückt Müller jetzt auf die Außen? Der Top-Vorlagengeber Thomas Müller (30) könnte morgen auf dem Flügel wirbeln. Die Zehnerposition werden wohl Leon Goretzka (25) oder Michael Cuisance (20) besetzen.

Die Statistik gegen den SC Freiburg
28 der 40 Partien gewann der Rekordmeister. Acht Mal trennten sich beide Teams Unentschieden. Vier Mal ging Freiburg als Sieger vom Platz. Das Hinspiel im Dezember endete mit einem 3:1 Sieg der Flick-Elf. (FCB Torschützen: Lewandowski/16.; Zirkzee/90 +2.; Gnabry/90+5.)

Die wichtigsten Aussagen der Pressekonferenz mit Hansi Flick vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg
Flick betont: „Es ist ganz wichtig, dass wir den Rhythmus beibehalten. Nach dem Spiel gegen Freiburg haben wir eine gesamte Woche. Wir müssen uns bewusst sein, im Rhythmus zu bleiben Wir gehen die beiden kommenden Spiele genauso konzentriert an, wie die Spiele zuvor und wollen beide erfolgreich gestalten. Die Mentalität der Mannschaft ist so, dass wir auch diese Spiele gewinnen wollen.“ Die Leihspieler (Perisic, Coutinho und Odriozola) sollen bis August in München bleiben. „Wir sind im Austausch. Aber es ist noch zu früh. Wir haben jetzt noch drei Spiele und dann eine kurze Pause. Danach steht die Champions League an. Wir wünschen uns, dass wir die Spiele mit diesem Kader angehen können, auch dass die Leihspieler dabei sein können.“ Flick hofft auf Verständnis von DFB-Trainer Löw bei den Länderspielen im September. „Hansi Flick würde in diesem Fall auf ein Entgegenkommen von Bundestrainer Jogi Löw hoffen: „Es ist eine ganz besondere Situation, die so noch nie da war. Unsere Spieler, aber auch von den anderen deutschen Vereinen, die international noch dabei sind, benötigen Zeit zur Regeneration. Da müssen sich alle zusammen an einen Tisch setzen und gemeinsam entscheiden, was das Beste für alle ist. Wichtig ist, dass man dabei vor allem auch an die Spieler denkt, die zuletzt auch sehr viele Spiele in den Beinen hatten. Es geht darum, dass sie auch mit frischen Beinen in die neue Saison gehen können.“ Nachassen gibt´s nicht. „Ich weiß, dass wir den einen oder anderen morgen nicht dabei haben. Aber wir haben die Qualität, auch dann jedes Spiel zu gewinnen. Es ist wichtig, dass wir zu 100 Prozent auf dem Platz sind. Wir müssen fokussiert sein.“ Der Cheftrainer lobte Kreativspieler Thiago Alcantara. „Thiago ist ein Ausnahmekönner, ein exzellenter Fußballer, der jeder Mannschaft hilft. Er bringt viel Spielintelligenz mit. Natürlich hoffe ich, dass er weiterhin bei uns spielt, genauso wie David Alaba. Das sind beides Topspieler.“ Christian Streich verkörpert den SC Freiburg. „In der Fußballbranche ist Christian Streich sehr hoch angesehen, für seine erfrischende und ehrliche Art. Ich habe riesigen Respekt vor seiner Leistung. Seine Mannschaft ist trotz vieler Abgänge immer in der Lage, um die internationalen Plätze zu spielen. Die Mannschaft ist mit viel Mentalität dabei. Die Ruhe in Freiburg ist sicher auch ein wichtiger Faktor. Sie ziehen alle an einem Strang, nehmen sich ein bisschen zurück und stellen das Ego zurück. Ich freue mich auf das Spiel gegen Freiburg. Die Spiele und auch anschließend die Unterhaltungen mit Christian sind immer top.“ Bekommt Martinez in Zukunft mehr Spielzeit? „Javi hatte in dieser Saison immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Wenn er spielt, spielt er immer mit vollem Herzen und man kann sich auf ihn verlassen. Das sind Dinge, die man als Trainer gerne sieht. Er tut der Mannschaft mit seiner Erfahrung gut. Er muss für sich entscheiden, wie es für ihn weitergeht. Jetzt fokussieren wir uns aber auf das kommende Spiel.“


Personell gesehen kann Flick bis auf die oben erwähnten Akteure auf die restlichen Spieler zurückgreifen. Man darf gespannt sein, wem er das Vertrauen für die Startelf schenkt.

So könnte Bayern spielen: Ulreich – Odriozola, Pavard, Boateng, Hernandez – Kimmich, Martinez – Coman, Goretzka, Müller – Lewandowski


Der Rekordmeister trifft morgen (15:30 Uhr) im letzten Liga-Heimspiel der Saison auf den SC Freiburg. Der Hauptoffizielle Schiedsrichter steht Stand heute (21 Uhr) noch nicht fest.

Jetzt wünsche ich euch allen noch ein schönes Wochenende!
Euer Red Eagles Mitglied Johannes

FC Bayern ist zum 30. Mal Deutscher Fußballmeister!

Der FC Bayern gewann am Dienstagabend mit 1:0 in Bremen und sicherte sich dadurch seine 30. Meisterschaft. Der achte Triumph in der Bundesliga hintereinander.

1. Das Tor zur Meisterschaft
Hansi Flick ließ Pavard, Boateng, Alaba und Davies in der Verteidigung spielen. Im Mittelfeld agierten Joshua Kimmich und Leon Goretzka. Auf den Flügeln wirbelten Kingsley Coman und Leon Goretzka. Auf der 10 durfte Thomas Müller ran. Vorne stürmte Robert Lewandowski.

So fiel das entscheidende Tor: Der Rekordmeister tat sich bei strömenden Regen in der Hansestadt lange sehr schwer. Bremen hielt gut dagegen, ging aggressiv in die Zweikämpfe, erspielte sich auch in der Offensive ein paar gute Möglichkeiten. Auch Alphonso Davies hatte Glück, dass er nicht nach 18 Minuten nach einem Nachtreten gegen Bittencourt den roten Karton sah. Dieser sollte er sich kurz vor Schluss aber abholen (79.). Er fehlt am Samstag im Heimspiel gegen den SC Freiburg.
In Minute 43 fiel es dann das entscheidende Tor zur 30. Meisterschaft. Ein Heber von Boateng auf Lewandowski und dessen 31. Bude reichte für den Titel.

So feierten die Geister-Meister
Nach dem Schlusspfiff war der Jubel groß. Die Spieler rissen die Arme in die Höhe, Meistertrainer Hansi Flick (55) umarmte seine Spieler. Danach gab es ein Meistershirt mit einer 8 auf der Vorderseite, die für die Anzahl der Titel in Folge steht. Vor den Delegiertenkreis des Vereins streckte man die Arme hoch, ehe es in die Kabine ging. Mit einem Champagner und einem Bier des Sponsors wurde noch in der Kabine angestoßen und gefeiert. Campeones Campeones Ole Ole tönte es über den ganzen Kabinentrakt. Singend und jubelnd ging es auch während der Fahrt zum Mannschaftshotel weiter. Beim Aussteigen verspottete man sogar den BVB mit dem altbekannten Lied: „Wer wird deutscher Meister, BVB Borussia?“ Bis zwei Uhr in der Nacht ging die kleine Meisterparty im Hotel.
Am nächsten Morgen verließ man den Norden und flog zurück nach Oberpfaffenhofen. Um 11:26 Uhr landete der erste Privatjet auf dem Sonderflughafen Oberpfaffenhofen. Kurz darauf der zweite! Einige ließen sich direkt von dort abholen. Die Spieler die am Ammersee, Starnberger See oder in Grünwald wohnen, hatten es nicht mehr weit. Danach gab Flick den Spielern einen Tag frei zum Feiern. Eine interne Meisterfeier, jedoch ohne Frauen findet dann am Samstag nach dem Spiel gegen Freiburg in der Allianz-Arena statt. Ein paar Mitarbeiter bekamen den Meister heute Vormittag an der Säbener Straße zu Gesicht, als Thomas Müller das Triple als Ziel ausrief. Wenn dies gelingt, landen die Münchner am 24. August als Triplesieger in München!

Den nächsten Vorbericht vor dem Spiel gegen den SC Freiburg am Samstag (15:30 Uhr) gibt‘s am Freitag!

Jetzt wünsche ich euch allen noch eine schöne Woche!

Euer Red Eagles Mitglied Johannes

FC Bayern mit Sieg in Bremen Deutscher Meister!

Liebe Red Eagles,
Es geht nun Schlag auf Schlag. Die nächste englische Woche steht an. Morgen Abend (20:30 Uhr live auf Sky) gastiert der FC Bayern beim SV Werder Bremen. Während es für die Mannschaft von der Weser um das nackte Überleben geht, geht es für den Rekordmeister darum die Meisterschaft in der Ferne perfekt zu machen. In diesem Vorbericht geht es um die Meister-Konstellation, das Personal, die Statistik sowie die wichtigsten Aussagen der Pressekonferenz mit Hansi Flick vor dem Nord-Süd-Gipfel.


So werden die Bayern Meister
Am 32. Spieltag der Fußball-Bundesliga liegt es an der Flick-Elf, ob sie vorzeitig den „Sack zumachen“ und zum achten Mal hintereinander Meister werden. Mit einem Sieg wäre sie zwei Spieltage vor Schluss schon unter Dach und Fach. Selbst ein Unentschieden würde reichen, wenn der BVB am Mittwoch zuhause gegen Mainz (20:30 Uhr) nicht gewinnt. In allen anderen Konstellationen müssten sich die Münchner noch gedulden. Niclas Füllkrug, der Werder Stürmer versprach alles dafür zu tun, die vorzeitige Meisterschaft zu gefährden. Sein Plan: „Wir müssen versuchen, Bayern die Meisterfeier irgendwie zu versauen.“ Der amtierende Meister hat schon vorgesorgt für den Fall der Fälle. Die Heimreise per Privatjet aus Bremen erfolgt erst am Mittwoch-Vormittag und nicht wie üblich 90 Minuten nach Spielende. Es bliebe also genug Zeit im kleinen Mannschaftskreis darauf anzustoßen.

Javi Martinez (31) und Joshua Zirkzee (20) wackeln

Dem spanischen Mittelfeldspieler plagte bis kurz vor der Abreise nach Bremen ein Magen-Darm-Infekt. Auch hinter dem Einsatz von Youngster Joshua Zirkzee (muskuläre Probleme) und Ivan Perisic (31/angeschlagen) steht ein Fragezeichen. Definitv nicht dabei sind Thiago (29/Leisten-OP), Niklas Süle (25/Reha nach Op), Philipe Coutinho (27/Reha nach Op) und Corentin Tolisso (25/Reha nach Op). Dagegen ist das Top-Stürmer-Duo Robert Lewandowski (31) und Thomas Müller (30) wieder zurück und wird aller Voraussicht beim Meister-Ball auch spielen.

Die Statistik gegen die Werderaner
In der Bundesliga trafen beide Teams 107 Mal aufeinander. 56 Partien konnten die Münchner für sich entscheiden, 25 Mal trennte man sich Unentschieden. 26 Mal gewann Werder. Das Hinspiel im Dezember 2019 endete mit einem 6:1- Kantersieg für den FC Bayern (FCB-Torschützen: Coutinho (45./63./78.); Lewandowski (45+4./72.); Müller (75.)).

Die wichtigsten Aussagen der Pressekonferenz mit Hansi Flick vor dem Meister-Ball
Flick auf die Frage nach einer Rotation: „Wir werden es in Bremen genauso motiviert, engagiert und mit Professionalität angehen. Es wird zwei Änderungen geben, die kann sich jeder denken. Was ansonsten ist, muss man abwarten. Wir haben heute trainiert. Es war nicht so viel Inhalt. Wir haben im Kreis gespielt und Abschlüsse gemacht. Das reicht für heute. Jetzt haben wir 24 Stunden Zeit, um Kräfte zu tanken und uns vorzubereiten. Ich spüre bei keinem eine Müdigkeit, dass er nicht spielen kann. Alle Spieler, die zur Verfügung stehen, sind hundertprozentig motiviert. Wir wollen den Sack zu machen.“ Erst die Arbeit dann das Vergnügen. „Ich freue mich auf jedes Spiel. Das verkörpern wir als Mannschaft und Verein, wir gehen es immer seriös an. Wir wollen morgen drei Punkte holen. Das hat zur Folge, dass wir Meister sind und das ist umso schöner. Aber darüber mache ich mir jetzt noch keine Gedanken. Feierlichkeiten haben wir noch keine durchgespielt. Kathleen (Teammanagerin, Anm. d. Red.) wird dann sagen, was wir dürfen. Aber wir müssen das Spiel erstmal gewinnen.“ Der Trainer behauptete die Schlagzeilen der Medien angeblich nicht zu kennen. Auch wenn Hernandez gegen Gladbach alles andere als überzeugte, stärkte Flick dem Franzosen den Rücken. Keine Überraschung! „Ich kenne die Schlagzeilen nicht. Er ist bei uns unter Vertrag. Lucas hatte keine einfache Zeit, er ist verletzungsbedingt ausgefallen. Jeder Spieler braucht Rhythmus. Den konnte er nicht haben. Die Viererkette mit Pavard, Davies, Alaba und Boateng hat es sehr gut gemacht. Sie sind ein Rückhalt und bei Ballbesitz haben sie viel Qualität für die Offensive. Lucas ist ein absoluter Profi. Mir gefällt sein Engagement im Training und er gibt alles. Wir haben seit November viel taktisch trainiert, wo er gefehlt hat. Zwischen dem Freiburg-Spiel und dem Pokalfinale haben wir Zeit, um Dinge gezielt zu trainieren. Er bekommt alle Aufmerksamkeit, die ein Spieler bei uns braucht. Ich sehe sein Potenzial auf jeden Fall, auch wenn das nach Außen oft nicht so rüberkommt. So einen Spieler wünscht man sich als Trainer.“ So wichtig ist dem Chef-Coach der Meistertitel. „Darüber habe ich mir noch keinen Gedanken gemacht. Wir hatten 2014 das Ziel Weltmeister zu werden. Darauf haben wir alles fokussiert. Am Ende haben wir den Titel geholt. Es ist eine Riesen-Freude da, aber es geht immer weiter. Ziele vorzunehmen und zu erreichen, dann wieder fokussiert sein auf das nächste Ziel, ist das schöne im Leistungssport. Ich werde nicht 14 Tage mit erhobenen Händen jubelnd rumlaufen. Wir werden natürlich regelkonform feiern, wenn wir es schaffen. Aber dann geht der Fokus wieder auf das nächste Ziel.“ So erwartet Flick den Gegner: „Werder Bremen wird versuchen, die Räume eng zu machen. Sie haben schnelle Spieler und Spitzen und werden schnell umschalten. Das hat man auch hier im Dezember gesehen.“ Kein Mitleid für abstiegsbedrohte Bremer! „Zu meiner Zeit haben sie um die Meisterschaft mitgespielt. Bremen war ein gutes Vorbild für Vereine. Sie wussten immer genau, wo sie stehen und hingehören. Aktuell macht Florian Kohfeldt einen guten Job. Es spricht für Werder, dass sie ihm vertrauen. Sie haben den Anschluss geschafft und einige Punkte gutgemacht. Im letzten Spiel haben sie gezeigt, dass sie in der Offensive enorme Qualität haben. Bis zum letzten Spieltag ist alles offen. Aber wir schauen auf uns, wir wollen keine Geschenke verteilen. Wir wollen unser Ziel am Dienstag einfahren. Es liegt in unserer Hand.“ Deswegen kann man morgen Meister werden. „Über die Art und Weise, wie wir spielen, dass wir den Gegner früh unter Druck setzen. Wir pressen hoch und agieren mit der letzten Kette an der Mittellinie. Wir haben aktuell die wenigsten Gegentore bekommen. Das war am Anfang nicht so. Die Viererkette und unsere beiden Sechser, vorher hatten wir einen Achter und einen Sechser, die machen es sehr gut in der Defensive. Wir haben eine gute Höhe und Kompaktheit und sie halten die Linie. Der Fokus ist, den Gegner unter Druck zu setzen und eine hohe Intensität zu haben. Das kann man keine ganze Saison so spielen. Dafür braucht man eine gute Breite. Die ist im Moment aufgrund der Verletzungen nicht immer gegeben. Aber die Mannschaft macht das einfach klasse.“


Personell gesehen kann Flick bis auf die Langzeitverletzten und oben-erwähnten Wackler aus dem Vollen schöpfen. Man darf gespannt sein, wem Flick das Vertrauen für die Start-Elf schenkt.


So könnte Bayern spielen:
Neuer; Pavard, Boateng, Alaba, Davies; Kimmich, Goretzka; Coman, Müller, Gnabry; Lewandowski

Der Rekordmeister trifft morgen (20:30 Uhr) auswärts auf Werder Bremen. Der Hauptoffizielle Schiedsrichter steht (Stand heute 21 Uhr) noch nicht fest.

Jetzt wünsche ich euch allen noch eine schöne Woche!

Euer Red Eagles Mitglied Johannes

FC Bayern löst Ticket für das Pokalfinale in Berlin

Der FC Bayern setzte sich am Mittwochabend knapp mit 2:1 gegen Augsburg im Halbfinale des DFB-Pokals durch und steht zum 24. Mal nun im Finale. Gegner am 04. Juli in Berlin ist dann Bayer 04 Leverkusen.

1. Aufstellung und erste Halbzeit
Überraschend für mich rotierte Flick nicht, sondern ließ die selbe Garde spielen wie beim 4:2-Erfolg in Leverkusen. Eine Ausnahme gab es trotzdem: Statt Gnabry, der die Partie aufgrund einer Rückenprellung verpasste, startete Ivan Perisic auf den Flügeln.

Der Rekordmeister war vom Anstoß weg das dominantere Team und erspielte sich schon in der Anfsngsphase gute Möglichkeiten. Müller‘s Kopfball konnte der Frankfurter Kohr gerade noch von der Linie kratzen. Zwei Minuten später rutschte Lewandowski, der eigentlich verlässliche Torgarant nach toller Flanke von Thomas Müller am Ball vorbei (8.). Er scheiterte auch kurze Zeit später (13.). Perisic konnte das überfällige 1:0 schließlich 60 Sekunden später erzielen. Nach Zuspiel von Coman auf Lewandowski und dessen Verstolperer, landete der Ball bei Thomas Müller, der den Ball punktgenau auf den Kopf Perisic servierte. Perisic köpfte den Ball mit Druck ins rechte Toreck (14.).
Die Bayern gingen mit ihren Torchancen weiter um wie man es nicht tun sollte. Coman verfehlte in der 25. und 28. Minute. Wenige Minuten später hinderte der aufmerksame Frankfurter Trapp den Münchner Einschlag (31.). Auch Perisic (36.) ließ die Doppelpackchance liegen. So ging es mit der hausdünnen Führung in die Kabine.

2. Zweiter Durchgang
Eine alte Fußballerweisheit besagt: Wer vorne seine Dinger nicht macht, ist selbst Schuld, eine andere: Es rächt sich irgendwann. Die Weisheit sollte auch in diesem Spieltag bis kurz vor Schluss gelten. Der FC Bayern kam mit der „Körperlichkeit“ des Gegners überhaupt nicht zurecht,
der hart an der Grenze des Erlaubten spielte. Kimmich bekam – aus meiner Sicht unabsichtlich – die Stollen von Hinteregger in seinem Hals zu spüren (58.). Er kam nach kurzer Behandlung und einem Trikotwechsel wieder und stemmte sich kämpfend gegen den drohenden Frankfurter Einschlag. In der 69. Minute musste er aber zuschauen, wie Da Costa den Ball zum Ausgleich einnetzte. Bayern wachte langsam wieder auf und traf durch Lewandowski in der Schlussphase zur erneuten Führung. Nach einem Run des Roadrunners Davies und einem Zuspiel von Kimmich, konnte Robert Lewandowski den Ball aus vermeintlicher Abseitsstellung ins Tor drücken (74.). Frankfurt blieb nach der Bayern-Führung dran, setzte alles auf eine Karte, konnte aber schlussendlich den 24. Finaleinzug des Rekordmeisters nicht mehr verhindern.
Hinteregger schubste Thiago aus Frust noch in die Bande. Ein unschönes Ende eines packenden Pokalspiels!

Der FC Bayern gewann summa summarum verdient und zieht wieder einmal ins Pokalfinale ein. Schon am Samstag geht es gegen Gladbach (18:30 Uhr) in der Bundesliga weiter. Dann ohne Lewandowski und Müller!
Den Vorbericht dazu gibt‘s am Freitag!


Jetzt wünsche ich euch allen einen guten Start ins Wochenende und noch einen schönen Abend!

Euer Red Eagles Mitglied Johannes

FC Bayern möchte zum 24. Mal ins Endspiel des DFB-Pokals einziehen

Liebe Red-Eagles,
das erste Geisterpokalspiel steht vor der Tür. Der FC Bayern trifft morgen Abend (20:45 Uhr live im Ersten oder auf Sky) im DFB-Pokal-Halbfinale zuhause auf Eintracht Frankfurt. Mit einem Sieg in der Allianz-Arena würde der Rekordmeister zum 24. Mal das Ticket für das Finale im Berliner Olympiastadion (4.Juli) lösen. Der Gegner dort wäre dann der Viertligist Saarbrücken oder Bayer 04 Leverkusen, die sich heute (20:45 Uhr live im Ersten oder auf Sky) gegenüberstehen. In diesem Vorbericht geht es um die morgige Aufstellung, das Personal, die Statistik sowie die wichtigsten Aussagen der Pressekonferenz mit Hansi Flick (55) vor dem Pokalspiel.


Deshalb droht Thiago und und Alaba im Pokal ein Platz auf der Bank!

Flick hat vor dem Pokalhalbfinale gegen Frankfurt (morgen 20:45 Uhr live im Ersten/Sky) bei der Personalfrage die Qual der Wahl! Wirft Flick jetzt im Hinblick auf Samstag die Rotationsmaschine an?
Das Mittelfeld-Duo, bestehend aus Leon Goretzka (25) und Joshua Kimmich (25) harmoniert perfekt. Beim 4:2- Erfolg in Leverkusen bereiteten beide eine Bude vor, Goretzka durfte sich sogar in die Torschützenliste eintragen. Flick weiß deshalb was er an beiden in dieser Form hat. Des Weiteren ist es fraglich, ob Thiago schon hundertprozentig fit ist für die Startelf gegen Frankfurt. Flick dazu: „Thiago hat noch ein bisschen Probleme, aber er ist einsatzfähig.“ Das klingt eher nach einem Platz auf der Bank. Die Bayern wissen: Drei Tage später gegen Gladbach (Samstag 15:30 Uhr) braucht man wegen der Sperre von Thomas Müller und Robert Lewandowski (beide gelb-gesperrt) einen fitten Spanier als Kreativspieler im Mittelfeld. Wahrscheinlich bleibt für den 29-Jährigen daher im Hinblick auf Samstag wieder nur die Joker-Rolle!

Bessere Karten dagegen hat meiner Einschätzung Lucas Hernandez! Der 80- Millionen Mann dürfte sich große Chancen auf einen Platz in der ersten Elf machen. Es bleibt nur die Frage, ob Jerome Boateng oder David Alaba draußen bleibt.
Das spricht gegen Boateng: Der Ex- Nationalspieler (31) überzeugte zuletzt gerade bei Flick einerseits mit gutem Stellungsspiel in der Abwehr. Aufgrund seines Ü30-Alters ist es aber ungewiss, ob er nach den vollen 90 Minuten am Samstag morgen schon wieder volle Leistung bringen kann. Auch drei Tage später im Topspiel gegen Gladbach wird sein Chef ihn als Stütze in der Abwehr brauchen.

Das spricht gegen Alaba: Nach seiner durchwachsenen Leistung im letzten Spiel könnte Alaba wohl eine kleine Pause gut gebrauchen und für Hernandez das Feld im Pokal räumen. Flick erklärte auf der Pressekonferenz: Ich hatte heute (erg. im Abschlusstraining) nicht das Gefühl, dass ein Spieler müde ist. Ich achte sehr darauf, wer Pause braucht. Es kann sein, dass ich das ein oder andere ändere, aber es ist noch nichts entschieden.“ Spricht für eine Alaba-Pause!

Ein Einsatz von Javi Martinez (31) für Kimmich oder Goretzka scheint angesichts der aktuellen herausragenden Form des Duos dagegen für äußerst unwahrscheinlich.
Auf den Flügeln dürfte wohl Ivan Perisic (31) für Serge Gnabry (24) auflaufen. Den Sturm besetzen Thomas Müller (30) und Robert Lewandowski (31).

Cuisance fehlt gegen die Eintracht
Der Ex-Gladbacher Michael Cuisance (20) steht aufgrund eines Magen-Darm-Infekts nicht im Kader für das Pokalspiel. Schon vor der Partie gegen die Werkself am Samstag reiste der 20 Jahre alte Youngster aufgrund gesundheitlicher Probleme vorzeitig ab. Neben ihm stehen Flick zudem auch Philipe Coutinho (27), Corentin Tolisso (25) und Niklas Süle (24 /alle Reha nach Op) nicht zur Verfügung.

Flick schreit nach Verstärkung im Sommer
Dass alleine morgen nach meiner Ansicht fünf Ü-30er in der Startelf stehen könnten, lässt die Frage nach einem Transfer zur Belastungssteuerung auf jeden Fall zu. Trotz der Erfahrung der Oldies ist es gerade aufgrund der Doppel bzw. Dreifachbelastung notwendig einen etwas breiteren Kader zu haben. Das sieht auch Hansi Flick so. Auf die Frage eines Journalisten, wo er noch Nachholbedarf in Sachen Transfers sieht, antwortete Flick ungewöhnlich offensiv. Der 55- Jährige sieht Bedarf an der Außenverteidiger und Außenstürmer-Position und fügte hinzu: „Wenn ich nach Position nennen müsste, wären es die Außenbahn – ob Verteidiger oder Stürmer –, um ein bisschen mehr Breite in die Qualität zu bekommen. Das wäre schon gut. Da würde unserem Tempo guttun. Außen haben wir drei Spieler mit Gnabry, Coman und Perišić. Für große Ziele über eine ganze Saison ist das vielleicht ein bisschen wenig. Da habe ich mit Hasan gesprochen und er schaut, wie er das umsetzen kann.“ Auf der Außenstürmerposition ist Leroy Sane ein brandheißer Kandidat. Der FC Bayern soll nach „offiziellen“ Informationen mehrerer Medien sich mit dem City-Star auf einen längerfristigen Kontrakt geeinigt haben. Es hakt allerdings wohl noch an der Vorstellung der Ablösesummen zwischen beiden Klubs. Die Aussagen Flicks im Zitat mit Ivan Perisic lassen außerdem vermuten, dass auch er über den 30. Juni 2020 beim FC Bayern einen Vertrag bekommen könnte. Aktuell steht man Medienberichten zufolge in Gesprächen mit Inter- Mailand. Auch auf der Außenverteidigerposition könnte der Verein im Sommer zugreifen.

Die Statistik gegen Frankfurt
5 Mal trafen die beiden Teams im deutschen Pokal aufeinander. Drei Partien konnten die Münchner für sich entscheiden. Zwei Spiele gewann die Eintracht. Das letzte Spiel zwischen beiden Kontrahenten war das Finale 2018, bei dem die Münchner gegen Ex-Trainer Nico Kovac mit 1:3 verloren. (FCB-Torschützen: Robert Lewandowski/53.)


Die wichtigsten Aussagen der Pressekonferenz mit Hansi Flick vor dem Pokalhalbfinale

Flick betonte: „Frankfurt hat enorm viel Erfahrung, gerade mit Pokalspielen. Ob in der Europa-League oder in den letzten Jahren auch im Pokal. Sie können auf den Punkt da sein, damit rechne ich. Sie haben enorme Qualität und spielen mit viel Leidenschaft. Sie setzen den Gegner unter Druck und jagen jedem Ball nach. Wir müssen konzentriert sein und Fehler minimieren. Wir gehen das Spiel an wie jedes andere. Wir analysieren Frankfurt schon zum dritten mal in der Saison. Sie können einem sehr wehtun, gerade bei Standards sind sie sehr gefährlich. Wir müssen über 90 Minuten – oder im Pokal auch länger – sehr fokussiert sein. Die Mannschaft weiß um die Frankfurter Stärke, weiß aber auch um ihre eigene.“ Nachlassen werden sie wohl nicht. „Ich habe das Gefühl, dass die Mannschaft genau auf den Punkt weiß, was Sache ist. Wir haben eine gewisse Lockerheit, die wichtig ist. Auch heute im Training waren wir noch nicht ganz bei 100 Prozent, aber das sind wir morgen. Es war noch nicht alles optimal, aber das liegt am engen Spielplan. Die Stunden müssen wir jetzt noch nutzen, damit wir morgen top fokussiert ins Spiel gehen. Wir wollen unbedingt gewinnen und ins Finale einziehen. Aber das wird nicht einfach.“ Der Trainer lobte erneut Leon Goretzka, aber nicht nur ihn. „Ich will ihn nicht auf die Muskelmasse reduzieren. Leon hat seine Qualitäten. Gerade gegen den Ball merkt man jetzt seine Dynamik. Er hat eine gesunde Aggressivität und damit viele Ballgewinne. Dann kann er gefährliche Angriffe einleiten. Aber ich will nicht immer nur einen Mann herausheben. Die ganze Mannschaft agiert hervorragend gegen den Ball und auch mit dem Ball. Gegen den Ball fühlen sich alle in der Verantwortung und mit Ball will jeder den anderen unterstützen. Da hilft vielleicht auch die nicht vorhandene Atmosphäre, da wir viel sprechen miteinander und so versteht man sich etwas besser. Man merkt auch auf der Bank, wie alle dabei sind, sie wollen auch unterstützen. Das gefällt mir. Es zeigt Teamgeist, Teamspirit und der ist im Moment sehr gut.“ Auch Alphonso Davies (19) bekam viel Lob vom Chef ab. „Alphonso macht es im Moment herausragend. Neben seiner Schnelligkeit auf dem Platz ist er gerade in der Defensive sehr geschickt. So, wie er agiert, tut er uns dort gut. Jetzt bereitet er auch in der Offensive Tore vor und hat selbst welche erzielt. Er ist auf einem sehr guten Weg. Er ist jung, er kann und will dazulernen. Er ist aktuell trotz seines jungen Alters einer der Leistungsträger im Moment.“ Zu guter Letzt erläuterte Flick, wieso er beim deutschen Rekordmeister Anfang April bis 2023 unterschrieben hat. „Der Verein liegt mir sehr am Herzen, ich habe hier gespielt und war schon als Kind Fan des FC Bayern. Die Art und Weise, wie hier Fußball und über Erfolg gedacht wird, gefällt mir. Ich habe hier eine Mannschaft, die immer wieder dazu lernen und sich verbessern will. Das kommt dem am nächsten, wie ich es gerne habe. Ich habe ein tolles Team, ob Trainer, Fitness-Coaches, Ärzte oder Physios – Kathleen die einen super Job als Teammanagerin macht. Es macht einfach Spaß. Da musste ich nicht lange überlegen. Deswegen habe ich dem Vertrag zugestimmt.“


Personell sind alle außer den oben erwähnten Akteuren einsatzbereit. Man wird sehen, wem Flick das Vertrauen für die Startelf schenkt.

So könnte Bayern spielen:
Neuer; Pavard, Boateng, Hernandez, Davies; Kimmich, Goretzka; Perisic, Müller, Coman; Lewandowski


Der Rekordmeister trifft morgen um 20:45 Uhr auf die Frankfurter Eintracht im Pokalhalbfinale. Der Hauptoffizielle Schiedsrichter steht (Stand heute 16 Uhr) noch nicht fest.

Jetzt wünsche ich euch allen noch einen schönen Dienstag und morgen einen tollen Fußballabend bei einer leckeren Grillplatte!


Viel Spaß!


Euer Red Eagles Mitglied Johannes